Meine Vision

Ich sehe mich als Künstler mit einer großen Verantwortung gegenüber unserer Umwelt und unseren Mitmenschen. Daher spende ich mit jedem verkauften Bild einen Teil meines Erlös an die Umweltorganisation Treemer.net.

 

 

 

 

 

Warum Bäume pflanzen lassen?

Bäume sind sehr wichtig für unser Leben.
Sie produzieren Sauerstoff (O2), speichern Kohlenstoff (C)
und reinigen unser Wasser und unsere Luft, die wir täglich einatmen.
Dazu betreiben Bäume Photosynthese. Hier erfährst Du genauer, warum es sich lohnt Bäume pflanzen zu lassen.

Aber warum sind ausgerechnet
Wälder für uns gut?

Zugegeben mit einer Blühwiese wäre zum Beispiel den Bienen auch etwas geholfen. Jedoch, verglichen mit einem Wald, nur für eine relativ kurze Zeit.
Wälder spenden uns nicht nur jeden Tag die Luft, die wir zum Leben brauchen, sie machen
noch viel mehr für uns. Lies selbst.

Die Luft

(Fast) jedes tierische Lebewesen, das nicht selbst Photosynthese betreibt, braucht den Sauerstoff in der Luft oder im Wasser zum Atmen. Mit dem in der Luft (oder dem Wasser) enthaltenen Kohlenstoffdioxid erzeugen Pflanzen Sauerstoff und lagern den Kohlenstoff ein. Wälder mit ihren Bäumen sind hier besonders wichtig, denn sie lagern den Kohlenstoff für sehr lange Zeit in ihrem Holz und dem Waldboden ein. Zusätzlich filtern Wälder viele Schadstoffe aus unserer Atemluft, die sie teilweise, wie zum Beispiel Stickstoff, sogar für ihr Wachstum verwenden.

Das Wasser

Wälder und die darin lebenden Bäume sind auch dafür verantwortlich, dass unser Grundwasser sauber und trinkbar bleibt! Ihre Blätter und Wurzeln, die Pilze, ja der gesamte lebendige Waldboden funktionieren wie Filter. Viele schädliche Stoffe filtern sie heraus und geben das überschüssige, gereinigte Wasser langsam wieder ab. Dadurch verhindern sie auch Hochwasser und Erosion.

Die Artenvielfalt

An nur einem Baum können schon eine Vielzahl anderer Arten leben. In einem ganzen Wald leben unüberschaubar viele Tiere, Pilze und Pflanzen. Je nachdem was die verschiedenen Arten anbieten oder benötigen, passen sie sich perfekt an. Sie bilden eine Lebensgemeinschaft, in der jeder vom anderen profitiert. Manchmal ist das für uns (noch) nicht direkt sichtbar, doch auch wir sind Teil davon. Zum Beispiel dann, wenn wir neuen Wald pflanzen und den ein oder anderen Baum für uns nutzen. Ohne Wälder und Bäume hätten viele Tiere, Pflanzen und Pilze kein Zuhause und einige Arten, einschließlich uns selbst, würde es schon gar nicht mehr geben.

Das tägliche Leben

Auch wir brauchen die Wälder, neben dem oben Beschriebenen auch einfach als Ort für Arbeit oder Freizeit. Und natürlich nutzen wir Holz! Überlegen wir uns einmal wie viele Möbel und Gegenstände in unseren Häusern aus Bäumen sind: vom Ahornsirup über Brennholz, Kleidung, Möbel, Papier, Verbundstoffe, Verpackungen, den Balken und Brettern bis zum Stäbchen in der Zuckerwatte - überall sind Bäume im Spiel. Seit es Menschen gibt, brauchen wir Holz und lagern damit unbewusst Kohlenstoff ein. Nur bei der Brennholznutzung wird CO2 freigesetzt, allerdings nur so viel, wie vorher gebunden wurde. Überdies bietet nur ein Wald gleichzeitig Beeren, Pilze und Wildfleisch. Dies gilt natürlich nur, solange wir nachhaltige Forstwirtschaft betreiben und die Wälder nicht zerstören.

Unsere Gesundheit

Nicht nur wenn wir aus dem Fenster schauen und Bäume sehen, entspannen sie uns, sondern noch besser ist es, wenn wir einen kleinen Waldspaziergang unternehmen. Die Bäume helfen uns, unserem stressigen Alltag zu entkommen und lassen uns wieder neue Kraft gewinnen.

Das Kleinklima

Die Pflanzen verdunsten Wasserdampf und entziehen ihrer Umgebung die hierfür benötigte Energie. Sie senken so die Temperatur in ihrer Umgebung deutlich ab und sorgen so regional für angenehme Luftfeuchtigkeit und Temperaturen.

Wie viel CO2 entnimmt ein Baum der Atmosphäre?
Das lässt sich leider nicht pauschal beantworten. Tropische Wälder zum Beispiel wachsen schneller als Wälder in gemäßigten Breiten und binden somit mehr CO2. Doch selbst in Deutschland ist jeder Wald anders: Bodeneigenschaften und Klima beeinflussen auf vielfältige Weise die Entwicklung und Zusammensetzung eines Waldes. Jede Baumart hat eine andere Speicherkapazität. Deshalb basiert unser CO2-Rechner auf konservativen Werten. Bei der Berechnung stützen wir uns auf Erkenntnisse aus der Forstwirtschaft.
Ein einfaches, klassisches Hilfsmittel sind die Ertragstafeln nach Reinhard Schober (Ertragstafeln wichtiger Baumarten bei verschiedener Durchforstung, Sauerländer 1995, ISBN: 3-7939-0730-9). Die Datengrundlage der Ertragstafeln wurde durch Untersuchungen auf realistischen Versuchsflächen gewonnen. In diesen Tabellen findest du einen Wert für die gesamte Wuchsleistung eines Bestandes vom Zeitpunkt der Pflanzung bis zur Holzernte. Sie entspricht der Summe der bisher genutzten Holzmenge und dem Holzvorrat der noch stehenden Bäume. Bei der Buche beträgt dieser Wert zum Beispiel 1.297 Festmeter pro ha nach 150 Jahren.
Wenn man diesen Wert durch das Alter des Bestandes teilt, erhält man den durchschnittlichen jährlichen Zuwachs der gesamten Wuchsleistung. Bei der Buche sind dies 8,6 Festmeter. Dabei stellen die in der Ertragstafel angegebenen Werte nur die Werte für forstlich nutzbares Holz mit einem Durchmesser von über 7 cm mit Rinde dar. Auch dünneres Holz bindet natürlich CO2. Der Wert für die gesamte durchschnittlich zuwachsende jährliche Biomasse ist etwa ein Drittel höher. Das Gewicht dieser Biomasse errechnet man durch das Volumen und die spezifische Dichte der Holzart ohne enthaltenes Wasser (Darrdichte). Die Buche hat eine Darrdichte von 0,68 t/m³ (vgl. Hanno Sachsse, Einheimische Nutzhölzer und ihre Bestimmung nach makroskopischen Merkmalen Hamburg/Berlin: Verlag Paul Parey 1984, ISBN: 3-490-07916-7). Die Hälfte der Biomasse besteht aus Kohlenstoff. Um den entsprechenden CO2-Wert zu erhalten, wird die Kohlenstoffmasse mit dem Faktor 3,67 multipliziert (vgl. http://www.wald.de/wie-vielkohlendioxid-co2-speichert-der-wald-bzw-ein-baum).

Wie pflanze ich selbst einen Baum?
Wenn du einen Baum selbst pflanzen willst, solltest Du mehrere Faktoren berücksichtigen.

Mit dieser kleinen Anleitung ist das kein Problem.
Standort und Baumart
Überlege Dir zunächst welcher Baum zum geplanten Standort passt. Exotische Arten können das Ökosystem negativ beeinflussen. Heimische Bäume fördern die natürliche Verjüngung und haben höhere Überlebenschancen.
Entscheidend für die Standortsuche sind besonders die Lichtverhältnisse und der Boden. Als Lichtbaumart benötigt eine Eiche zum Beispiel mehr Licht als eine Rotbuche. Wichtige Bodeneigenschaften sind der pH-Wert, die Wasserspeicherkapazität und der Humusgehalt. Grundsätzlich sind große, saftige Pflanzen und Blätter in der Umgebung ein Zeichen für eine gute Nährstoff- und Wasserversorgung.
Der Baum sollte möglichst nicht in einer exponierten Lage (starke Windlast) oder einer Senke (Vernässungsgefahr) gepflanzt werden. Allerdings haben unterschiedliche Bäume verschiedene Ansprüche. So ist im Fall der Rotbuche Vernässung durchaus problematisch, während sie ungünstige Windverhältnisse gut vertragen kann. Wichtig: Um Wildverbiss bzw. Schäden durch Hunde zu verhindern, schütze den Baum am besten mit einem Zaun.
Zeitpunkt
Allgemein lassen sich Bäume in der Regel ganzjährig pflanzen. Die Traubeneichen auf der Projektfläche Nietleben haben wir Ende April gepflanzt und die Buchen in Berlin-Friedrichshagen im Herbst. Bei extremen Witterungsverhältnissen wie Frost, langanhaltender Hitze oder Trockenheit solltest du die Pflanzung aber lieber verschieben.
Unsere Empfehlung: Laubbäume im unbelaubten Zustand im Frühjahr und Herbst pflanzen. Der optimale Zeitpunkt für immergrüne Laub- und Nadelgehölze ist der frühe Herbst, weil sie auch im Winter Wasser benötigen und dieses über die neuen Wurzeln aufnehmen. Robuste heimische Gehölze sind besonders flexibel und können jederzeit gepflanzt werden. In Baumschulen werden sie als Container- und Ballenware verkauft.
Pflanzung
Wenn du den passenden Baum und Zeitpunkt gefunden hast, kann es endlich losgehen mit der Pflanzung! Grabe mit dem Spaten eine Grube, die etwa doppelt so groß ist wie der Ballen bzw. Container (Durchmesser und Tiefe). Damit der Baum später nicht im Wasser „ersäuft“, sollte die Grube in der Mitte eine Erhebung für den Ballen haben. Überschüssiges Wasser kann so seitlich abfließen. Die Sohle darf dabei nicht verdichtet werden. Lockere sie gegebenenfalls mit einer Harke auf. Große Steine müssen entfernt werden, damit sie das Wachstum nicht behindern.
Entferne bei einer Containerpflanze vorsichtig den Container und setze den Baum in die Grube. Ballentücher werden einfach geöffnet und in der Grube gelassen, wo sie mit der Zeit verrotten. Achte darauf, dass die Pflanztiefe des Baumes der Tiefe in der Baumschule entspricht. Die Grube wird mit dem Mutterboden aufgefüllt. Dabei müssen sämtliche Wurzeln bedeckt werden, nur der Stamm bleibt frei. Damit sich dein Baum gleich wohl fühlt, kannst du das oberste Viertel der Grube mit humusreicher Erde auffüllen (z. B. Kompost oder Mist). Einen größeren Baum solltest du stabilisieren, um einem Fehlwuchs vorzubeugen. Dazu kommen Senkrechtpfähle, Schrägpfähle oder Dreiböcke in Frage. Um das Wurzelwerk nicht zu beschädigen, werden die Stützen mit einem ausreichenden Abstand zum Baum in die Erde gelassen. Die Pflanze kannst du mit Kokos, Sisal oder anderen Naturmaterialien anbinden.
Jetzt muss der Boden nur noch angetreten und großzügig gewässert werden. Wässere den Baum in den ersten Monaten nach der Pflanzung regelmäßig, damit du noch viele Jahre Freude an ihm hast. Wenn du Hilfe bei der Auswahl, dem Standort und Pflanzung benötigst, frag am besten einen Gärtner oder Förster.